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Juwel des Monats  

"Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere tiefsten Schätze bewahren"

R. M. Rilke

 

 

  

Schmerzen

Veröffentlicht am 16.08.2014

 

Hast du regelmäßig Schmerzen, aber von Seiten der Ärzte kann keine körperliche Ursache gefunden werden? Hier möchte ich dir eine mögliche Ursache für Schmerzen, insbesondere Rücken- und Kopfschmerzen, näherbringen:

Stelle dir Emotionen wie Wut oder Traurigkeit vor und stelle dir gleichzeitig vor, wie viel Kraft und Energie entlassen wird, wenn jemand wütend ist oder weint. Und nun stelle dir vor, dass diese Energien nicht entlassen werden, sondern im Körper "steckenbleiben".  

Alte Emotionen

Es ist so ähnlich, als wenn du den Deckel auf einen Topf mit kochendem Wasser hältst. Der Dampf muss eigentlich heraus, aber es geht nicht. Was passiert? Es entsteht ein Stau, und dieser Stau verursacht die Schmerzen.

Die genannten Emotionen gehören zu längst vergangenen verletzenden Erfahrungen, die verdrängt wurden und nun entlassen werden möchten. Natürlich passt es uns in dem Moment gerade gar nicht in den Kram, denn wir wollten doch noch dies und jenes erledigen! Genau das ist der Deckel, der Verstand, der den Stau verursacht! Es ist wie ein installiertes Programm. Und du kannst entscheiden, nicht nach diesem Programm zu handeln, sondern eine andere Wahl zu treffen.

 

Nichtstun

Was also tun, wenn diese Schmerzen auftauchen? In diesem Fall ist Nichtstun der erste wichtige Schritt. Daraufhin wird die Ja, aber- Stimme kommen: Ich muss doch noch die Kinder, die Wäsche, den Garten, den Einkauf, den Termin bei X, die e-mails......

Nichtstun...

Du suchst dir einen ruhigen Ort, an dem dich wohlfühlst und wo dich keiner stört und

tust nichts.

Du legst dich hin und

tust nichts.

Du registrierst das Geplapper deines Verstandes mit all seinen Argumenten, warum du dich jetzt eigentlich nicht hinlegen kannst und was denn die anderen über dich denken sollen usw.. Aber du hörst nicht auf ihn und 

tust nichts.

Du achtest darauf, dass du tief ein- und ausatmest, ohne Anstrengung. Ein...Aus...Ein...Aus

Und dann fühlst du. Du fühlst deine Schmerzen. Wenn du magst, bittest du deine Seele um Unterstützung. Und dann kommen vielleicht Tränen. Wenn sie kommen, dann weine sie. Weine sie, solange du kannst. Im besten Fall sind die Schmerzen anschließend nicht mehr da. Der Stau hat sich gelöst.

 

Nichtstun und Entspannung als Ritual

Wenn du dieses Nichtstun wie eine Art Ritual in deinen Alltag einbauen kannst, dann wird es mit der Zeit immer leichter für dich und deinen Körper, diese Emotionen zu entlassen. Außerdem wirst du immer mehr lernen, schon die ersten leiseren Anzeichen des Körpers wahrzunehmen und nicht erst dann zu reagieren, wenn die Schmerzen schon sehr stark sind. Verzweifle nicht, wenn diese Emotionen in Intervallen wiederkehren. Wenn sie alle auf einmal kämen, würde dein Körpersystem das nicht verkraften.

Vielleicht hilft dir auch dieses Bild: Du isst einen Teller mit Suppe. Jeder Löffel schmeckt gleich unangenehm. Nichts ändert sich. Es schmeckt immer gleich unangenehm. Aber irgendwann siehst du den Tellerboden schon ein wenig. Und irgendwann ist die Suppe dann ausgelöffelt!

 

Bildquelle: www.janosh.com

                       

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