Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

Juwel des Monats  

"Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere tiefsten Schätze bewahren"

R. M. Rilke

 

 

  

Den Finger eingeklemmt oder den Zeh angestoßen...

Veröffentlicht am 19.03.2016


Es ist immer leichter, Gefühle bzw. Gefühlsabläufe in Worte zu fassen, wenn sie sich auf ein konkretes Beispiel beziehen. Jeder hat sicherlich schon einmal die schmerzhafte Erfahrung gemacht, sich den Finger einzuklemmen oder ist mit dem großen Zeh gegen einen harten Gegenstand gestoßen. Schon beim Lesen erinnerst du dich an die Schmerzen, die dabei entstanden sind. Dir sind die Tränen in die Augen geschossen - das konntest du gar nicht verhindern - bist vielleicht ein wenig umhergehüpft und hast so wenig wie möglich Laute von dir gegeben, um nicht zu sehr aufzufallen. 

Gleichzeitig wurde dir heiß und kalt, du hast geschwitzt und dein Körper wollte zittern und mit den Zähnen klappern - aber du hast schon alles unternommen, um dich abzulenken.

Wie verhält sich ein Kind in solch einer Situation, wenn es nicht abgelenkt wird? Es schreit, es weint, es zittert und schwitzt - so lange, bis es nicht mehr wehtut. Danach widmet es seine Aufmerksamkeit wieder ganz der Sache, mit der es sich beschäftigen möchte.

Wenn wir als Erwachsene all diese Prozesse wieder zulassen könnten - was mit etwas Übung möglich ist - würden auch wir nach solch einer Verletzung keine Schmerzen mehr haben und wären danach wieder ganz präsent. In diesem Beispiel ging es um eine körperliche Verletzung, aber das Gleiche gilt natürlich auch für Verletzungen, die auf nicht körperlicher Ebene stattfinden.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?