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Juwel des Monats  

"Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere tiefsten Schätze bewahren"

R. M. Rilke

 

 

  

Angst

Veröffentlicht am 31.05.2014

Der Begriff Angst ist vermutlich abgeleitet von dem Wort Enge. Wenn man in einem Zustand der Angst ist, wird tatsächlich alles enger. Die Muskeln spannen sich an, der Atem wird flacher oder angehalten, der Ausdruck wird starrer und das gesamte innere System ist in Alarmbereitschaft, um dann zur Flucht aufzurufen oder wieder zu entspannen, weil die Gefahr vorüber ist.

Eine leichte Angst wird durch Lachen aufgelöst. Stärkere Ängste können erfahrungsgemäß nur in Gegenwart einer Person unseres Vertrauens, die uns viel Sicherheit vermittelt, geheilt werden. Dies geschieht durch Weinen und anschließendem Schwitzen, Zittern und Zähneklappern.

Allen Ängsten ist eines gemeinsam: Sie schränken uns ein, sie begrenzen uns, sie hindern uns frei zu entscheiden, sie machen uns klein. Und je unbewusster und tiefer sie begraben sind, desto mehr beherrschen sie uns.

Der wichtigste Schritt in Richtung Heilung ist zunächst das Erkennen einer Angst. Du kannst dich einmal beobachten: In welchen Situationen oder in der Gegenwart welcher Menschen oder bei welchen Gesten/Worten/Stimmungen hältst du den Atem an oder atmest schneller oder flacher? Wann tritt in dir so eine Art innere Wachsamkeit auf, obwohl es im Außen keine sichtbare "Gefahr" gibt?

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